AC-Heber starten gut beim Frankenligaauftakt19 Mrz
Viola Lauber stellt drei neue bayerische Rekorde auf.
Ein schon fast optimaler Start gelang der Frankenligaformation des 1. AC Bayreuth. Beim Ligaauftakt fielen nicht nur etliche persönliche Bestleistungen sondern auch die Mannschaftsbestleistung für ein Viererteam wurde auf 181,1 Punkte erhöht. Nach dem ersten Wettkampftag liegen die Bayreuther damit auf Platz 2 hinter dem AC Schweinfurt und vor dem letztjährigen Meister, dem KSV Kitzingen II. An vierter Stelle rangiert der TSV Röthenbach II.
Zwischen den Teams aus Schweinfurt (189,5 Punkte), Bayreuth und Kitzingen (180,6 Punkte) gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Lediglich des TSV Röthenbach blieb mit 75,1 Punkten hinter den Erwartungen zurück.
Der 1. AC Bayreuth startete mit Viola Lauber sehr gut. Sie begann das Reißen gleich über ihrer bisherigen Bestleistung und stellte im 2. Versuch mit 38 kg einen neuen Landesrekord auf. Ein weiterer Versuch mit 40 kg wollte dann nicht mehr gelingen. Im Stoßen lief es mit drei gültigen Versuchen noch besser. Im letzten Durchgang schaffte sie mit 54 kg ebenfalls neuen Landesrekord und in der Summe des Zweikampfes verbesserte sie mit 92 kg ihre alte Bestleistung um 8 kg. Damit hält sie in der Altersklasse 3/- 53 kg Körpergewicht alle Landesrekorde.
Martin Nützel ging als zweiter Heber ins Rennen. Nach 95 kg im ersten Reißversuch musste er der über die Weihnachtsfeiertage etwas fehlenden Trainingspraxis Tribut zollen und die 100 kg zweimal vorzeitig weglegen. Im Stoßen gab es keine Probleme. Drei gültige Versuche brachten ihn bis auf 125 kg, was zugleich auch eine neue Bestleistung bedeutete.
Nach der Halbzeit ergab sich die Führung für Kitzingen mit 105,4 Punkten vor Bayreuth mit 94,6 Punkten, Schweinfurt mit 73 Punkten und Röthenbach mit 60,6 Punkten.
Während die Mittelfranken nur noch mit Oliver Schroll weitere 14,5 Punkte erzielten, wirbelte Schweinfurt die Reihung nochmals durcheinander.
Für Bayreuth ging Michael Zschoche in seinem ersten Gewichtheberwettkampf auf die Bohle. Der gelernte Kraftdreikämpfer zeigte nach sechswöchigem Intensivtraining schon gute Bewegungsabläufe und erfüllte voll die in ihn gesetzten Erwartungen. Sechs gültige Versuche hatte er am Ende stehen und als Ausgangsleistung für den nächsten Wettkampf 90 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen.
Alexej Wiebe, A-Jugendlicher, hatte bereits im Training angedeutet, dass die Jugend-Bezirksrekorde in der Klasse bis 105 kg neu geschrieben werden müssen. Er glänzte als stärkster Heber der Veranstaltung mit 6 gültigen Versuchen. Im Reißen eröffnete er mit 100 kg seine Serie und steigerte sich über 106 kg bis auf 112 kg. Im Stoßen legte er nach 120 kg einen Sprung auf 130 kg hin und beschloss den Wettkampftag mit 135 kg. Mit 247 kg im Zweikampf holte er sich Rekord Nummer drei.
Die beiden AC-Heber erzielten 86,5 Punkte und überholten damit knapp den KSV Kitzingen dessen Paarung L. Süßmeier und Th. Zehner auf 75,2 Punkte kamen. Die Gastgeber hatten mit Ulrike Zehner allerdings die Deutsche Vizemeisterin in der Klasse bis 48 kg aufgeboten. Zusammen mit Th. Walz kam die Paarung auf 116,5 Punkte, was zu einem Durchmarsch an die Spitze reichte. Die 48 kg schwere Athletin erzielte alleine 92 Punkte und war damit beste Heberin. Viola Lauber erreichte mit 59 Punkte das zweitbeste Resultat vor Alexej Wiebe (56 Punkte) sowie den Kitzingern Johannes Dworschak (53,4) und Thomas Stöhr (52,0).
